B.o.B. | Vol. 11 | Onita Boone

A Tribute to Bill Withers - Soul vom Feinsten mit der US-Sängerin Onita Boone.

Onita Boone "A Tribute to Bill Withers“ 

Das Konzert Berühren ohne Berührung, Vol. 11, ist Soul vom Feinsten und nicht nur ein Muss für jeden echten Fan dieser Musikrichtung. Onita Boone mit ihrer ausdrucksstarken Stimme verneigt sich mit diesem Konzert vor dem am  30. März 2020 im Alter von 81 Jahren in Los Angeles gestorbenen legendären Sänger und Songschreiber Bill Withers. Den internationalen Durchbruch schaffte Whiters im Jahre 1971 mit dem Song „Ain’t no Sunshine“, den er auch komponierte. Es folgten in den 70er und frühen 80er Jahren zahlreiche weitere Welthits, wie beispielsweise"Just the Two of Us" oder "Lean on Me". Withers gewann unter anderem mehrere Grammys und war in die Ruhmeshalle des Rock and Roll aufgenommen worden. "Bill Withers hat die Art von Musik gemacht, bei der man einfach mitsingen musste“, schrieb die frühere First Lady der USA, Michelle Obama, nach seinem Tod. "Er hatte ein Talent dafür, unserer Freude und unseren Sorgen eine Stimme zu geben. Er war wirklich einer der ganz Großen." Und der Musiker Lenny Kravitz meinte: „Seine Lieder haben der Welt Liebe, Hoffnung und Stärke gegeben“.

Die amerikanische Gospel-, Jazz-, Rock- und Soul-Sängerin Onita Boone wurde 1965 als zweitjüngste von sechs Geschwistern in Newburgh, etwa hundert Kilometer nördlich von New York City, geboren. Durch den Kirchenchor ihres Geburtsortes kam sie zum Gesang. Schon früh zeigte sich das große Talent dieser außergewöhnlichen Bühnenkünstlerin. Im Alter von drei Jahren sang sie ihr erstes Solo, schrieb ihren ersten Song mit Acht und machte erste Aufnahmen bereits mit neun Jahren. Gerade 16 Jahre jung zog es sie nach New York City, wo sie sich bald einen sehr guten Ruf als Sängerin und Darstellerin in verschiedensten Musik- und Musicalproduktionen erarbeitete. Im Zuge verschiedener Engagements als Darstellerin und Backgroundsängerin bereiste sie alle Kontinente und stand mit vielen weltbekannten Künstlern auf der Bühne, wie z. B. Whitney Houston, Patti LaBelle, Mariah Carey, Take Six, Elton John, Faith No More, George Michael und Billy Preston.

Im Jahre 1997 führte Onita Boone eines ihrer internationalen Engagements nach Hamburg, wo sie ihren jetzigen Ehemann, den Posaunisten Uli Plettendorff, kennenlernte. Seitdem lebt sie in Deutschland und wurde bei uns ein fester Bestandteil der musikalischen Szene. So hatte sie hier Auftritte, Tourneen und Studioproduktionen mit Künstlern wie Nils Landgren, Randy Brecker und der WDR Big Band, Udo Jürgens, Sarah Connor und Samy DeLuxe.
In den Jahren 2003 und 2005 konnte sie ihr eigenes Programm mit Sinfonieorchester und ihrem Jazz Trio (bestehend aus: Schlagzeuger und Arrangeur Jörg Achim Keller, Pianist Olaf Polziehn und Bassist Ingo Senst) zusammenstellen und mehrfach mit den Bochumer Symphonikern unter Leitung von GMD Steven Sloane aufführen. Deutlich zu hören war hier auch ihre Affinität zu den großen amerikanischen Jazzsängerinnen wie Ella Fitzgerald und Patti Austin.
Im Jahre 2007 begann sie, ihre Erfahrung an Schüler weiterzugeben und begleitet seither auch als Vocalcoach Sänger, Schauspieler und Musicaldarsteller während deren Produktionen.
2012 stand sie bei „Universal Music“ unter Vertrag und veröffentlichte dort ihr vom Hannoveraner Musikproduzenten Mousse T. produziertes Album „Onita“, das neben einigen Coverversionen bekannter Songs auch sieben Eigenkompositionen enthält.

Zu empfangen ist das Konzert im Internet unter folgenden Links:

Facebook Page Riverside Studios Cologne: 
https://www.facebook.com/RiversideStudiosCologne/

You Tube Riverside Studios Cologne: 
https://www.youtube.com/channel/UC8-X0Nzp1PRsSQx9doXhNZw

Text: H.-J. Breuer (-hjb-)
Bilder: B.o.B. / Riverside Studios

Next:
21.06.20 W.Pilch Concert, Piano Solo
28.06.20 Jerry Lu Quartett, Jazz Quartett
05.07.20 Nare Karoyan und Judith Hoffmann, Piano und Sopran

CORONA-HILFSPLATTFORM FÜR KÖLNER KÜNSTLER

B.o.B. – Berühren ohne Berührung
Dringend Spenden und Sponsoren gesucht

Sicherheitsabstand, keine Berührungen und im Musikbereich keine Auftritte. Das macht in Corona-Zeiten allen Kulturinteressierten aber vor allem den Kulturschaffenden aus Musik, Literatur und Comedy zu schaffen. Für sie ist es sogar existenzgefährdend, weil die Einnahmen fehlen. Deshalb wurde jetzt aus den „Riverside Studios Cologne“ vor allem für Kölner Künstler die im Internet ausgestrahlte Corona-Hilfsplattform-Plattform „B.o.B. – Berühren ohne Berührung“ gestartet. Sie bietet Künstlern die Möglichkeit, aus einem Studiokomplex mit multimedialer Ausrichtung Konzerte in bestmöglicher Bild- und Tonqualität zu produzieren und ihr Publikum ohne Berührung zu berühren.

Bislang wurden mit mehreren Künstlern an verschiedenen Tagen sechs Konzerte aufgezeichnet, die nach und nach ausgestrahlt werden: Ein klassisches Klavierkonzert mit dem Young Steinway Artist Albert Lau, Konzerte mit dem Jazztrio um Thomas Rückert, dem Kölner Sänger Purple Schulz, dem Jarry Singla Eastern Flowers Trio, dem klassischen Musikerehepaar Nare Karoyan und Florian Noack sowie ein Konzert von Benyamin Nuss & Fumito Nunoya. Anmoderiert werden sie von der Kölner Moderatorin Emily Whigham, die auch Interviews mit den Künstlern führt. 

Die ersten Studioaufnahmen haben die Initiatoren aus eigener Tasche und durch erste Spenden finanziert. Jetzt werden dringend weitere Spenden von Privatpersonen, Firmen und vor allem Sponsoren gesucht. Jede noch so kleine Spende hilft. Selbstverständlich wird jeder Sponsor in der Sendung genannt. Frank Pochert, einer der Initiatoren: „Wir selber wollen kein Geld damit verdienen. Uns geht es in erster Linie darum, den Künstlern zu helfen. Deshalb werden nur rund ein Drittel der Spenden zur Deckung der absoluten Minimalkosten des Studiobetriebs verwendet. Rund zwei Drittel gehen an die Künstler und die beteiligenden freiberuflichen Ton- und Bildtechniker“. 

Natürlich werden in Corona-Zeiten bei den Aufnahmen die Hygienevorschriften beachtet: Ein Mediziner hat ein entsprechendes Hygienekonzept entwickelt und die die Aufnahmen der Künstler in Ton und Bild erfolgen, ohne dass eine weitere Person im Aufnahmeraum anwesend sein muss. Ton- und Bildtechnik können von zwei separaten Aufnahmestudios arbeiten, so dass nie mehr als zwei Personen im Aufnahmestudio sind. Zudem bietet der große Aufnahmeraum die Möglichkeit auch Bands von drei bis fünf Mitgliedern mit genügend Abstand zusammen spielen zu lassen und aufzunehmen.    


Spenden
Alle Produktionen bis jetzt sind durch private Spenden finanziert worden. So konnten die absoluten Minimalkosten des Studiobetriebes gedeckt werden und auch das Team und die Künstler einen kleinen finanziellen Beitrag erhalten.

Für die weiteren Aufnahmen sind wir auf die finanzielle Unterstützung von Firmen, Sponsoren und Privatpersonen angewiesen. 

So sind wir für jede Spende dankbar und Firmen können auch jeweils einen Beitrag ganz oder teilweise finanzieren. Jeder Euro zählt, damit wir so viele Beiträge von Künstler wie möglich in dieser außergewöhnlichen Zeit zum Publikum nach Hause senden können.

Spenden kann man direkt auf das Konto der Riverside Studios Köln:
Deutsche Bank Köln 
IBAN DE 66 3007 0024 0541 7266 00 oder
Paypal - Konto info@eden-river-records.com  
Das Stichwort lautet: B.o.B.