B.o.B. | Vol. 14 | Nare Karoyan und Judith Hoffmann

Ein Liederabend - von Sappho bis Kaléko, von Beethoven bis Weill!

Ausstrahlung: 05.07.20, 20.00 Uhr

Die armenische Pianistin Nare Karoyan und die deutsche Sopranistin Judith Hoffmann präsentieren ihr Programm „Dichterinnen - Ein Liederabend - Sappho bis Kaléko, Beethoven bis Weill“ nach einer Idee von Nare Karoyan. - Moderiert wird die Sendung von der Kölner Moderatorin Emily Whigham

Die beiden Künstlerinnen sagen zu ihrem Programm: „Mit diesem Liedprogramm geben wir uns und dem Publikum die Möglichkeit, einige der schönsten und eindrucksvollsten Gedichte von großen Dichterinnen und schreibenden Frauen wie Sappho, Riccarda Huch, Else Lasker-Schüler, Bettine von Arnim, Maria Stuart, Johanna Ambrosius, Mascha Kaléko und Nora Bossong zu erleben, die in Ihren Vertonungen zu einer besonderen Strahlkraft gelangen. - Große Komponisten und Komponistinnen von Beethoven bis heute haben sich den Texten dieser spannenden Frauen durch ihre musikalische Interpretation auf unterschiedlichste Weise genähert. Nicht immer war Ihnen dabei bewusst, dass es sich um die Gedichte einer Frau handelt, denn Frauen waren über Jahrhunderte häufig gezwungen unter einem männlichen Pseudonym oder unter dem Namen eines männlichen Kollegen veröffentlicht zu werden. - Dieser Liederabend ist unsere persönliche Hommage an die interessanten, schreibenden Frauen die sich über all die Jahrhunderte nicht haben beirren lassen und deren Gedichte ihren Weg bis heute auch als Lied auf unsere Konzertbühnen gefunden haben“.

Naré Karoyan wurde in Eriwan (Armenien) geboren. Sie entstammt einer Musikerfamilie. Schon in früher Kindheit erhielt sie von der Mutter ersten Klavierunterricht. Mit sechs Jahren kam sie an die Staatl. Tschaikowski Musikschule und entschloss sich, nach einem Studienaufenthalt am Tschaikowski Konservatorium Moskau, ihre Ausbildung in Deutschland fortzusetzen. Dort wurde sie mit 16 Jahren Jungstudentin an der Universität der Künste Berlin und absolvierte anschließend das Grundstudium an der Musikhochschule Köln. Ab 2007 studierte sie an der Musikhochschule Karlsruhe im Masterstudiengang. Im Februar 2010 wurde sie als Stipendiatin in die Yehudi Menuhin Förderung „Live Music Now Oberrhein e.V.“ aufgenommen. In einer Reihe von Spezialkursen unter namhaften Dozenten hat sie als Solistin und Kammermusikerin auch auf dem Gebiet der Alten Musik sowie der Zeitgenössischen Musik große Kompetenz erworben. Bereits seit früher Jugend konnte Naré Karoyan bei zahlreichen Konzertauftritten, auch mit namhaften Orchestern, sowie bei nationalen und internationalen Wettbewerben ihr außergewöhnliches pianistisches Talent unter Beweis stellen. Stets dem Tiefengehalt der Werke verpflichtet, zeichnet sich ihr Spiel, fern von vordergründiger Selbstdarstellung, durch noble Balance von Intellekt und Emotion aus.

Judith Hoffmann wurde in Herdecke NRW geboren. Sie ist Preisträgerin beim Landeswettbewerb Gesang NRW 2006 im Bereich Oper und Operette und seit 2007 als Sopranistin auf zahlreichen Opern- und Konzertbühnen zu Gast. Ihr Operndebut gab Judith Hoffmann 2007 bei den Wernigeröder Schlossfestspielen als „Pamina“ in Mozarts „Zauberflöte“. Von der Spielzeit 2009/2010 bis 2012/2013 zählte sie zum Ensemble der Landesbühnen Sachsen, danach führten sie Gastengagements u.a. zurück an die Landesbühnen Sachsen, zu den Luisenburgfestspielen Wunsiedel, an die Felsenbühne Rathen, an das Theater Hagen und an die Staatsoper Hannover. Mit einem großen Oratorien-, Konzert- und Liedrepertoire verfolgt sie kontinuierlich eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. In letzter Zeit war sie etwa bei der Ruhr-Triennale, den Dresdner Zwingerkonzerten, im Konzertsaal deSingel Antwerpen, im Muziekcentrum Enschede, im Opernhaus Dortmund/Foyer in der Kölner Philharmonie und im WDR-Funkhaus am Wallrafplatz als Solistin zu erleben. Solistische Verpflichtungen führten sie außerdem in das Konzerthaus Dortmund und nach Lucca/Italien ins Boccherini Auditorium, wo sie im Rahmen des Internationalen Kontrabass Festivals  konzertierte. - Schwerpunkte ihres umfangreichen Repertoires bilden die großen oratorischen Werke des 18. bis 20. Jahrhunderts. Regelmäßige Projekte im Bereich der zeitgenössischen Musik runden die Tätigkeit der vielseitigen Künstlerin ab. - Judith Hoffmanns besondere Leidenschaft liegt im Bereich der Kammermusik.

Info: http://www.judithhoffmann-sopran.de/LiedDichterinnen.html

Zu empfangen ist das Konzert im Internet unter folgenden Links:

Facebook Page Riverside Studios Cologne: 
https://www.facebook.com/RiversideStudiosCologne/

You Tube Riverside Studios Cologne: https://youtu.be/GFMIFuTfZCk

Text: H.-J. Breuer (-hjb-)
Bilder: B.o.B. / Riverside Studios

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12.07.20 Lelie Cristea & Albert Lau (Violine & Piano)
19.07.20 Gregory Privat Trio

CORONA-HILFSPLATTFORM FÜR KÖLNER KÜNSTLER

B.o.B. – Berühren ohne Berührung
Dringend Spenden und Sponsoren gesucht

Sicherheitsabstand, keine Berührungen und im Musikbereich keine Auftritte. Das macht in Corona-Zeiten allen Kulturinteressierten aber vor allem den Kulturschaffenden aus Musik, Literatur und Comedy zu schaffen. Für sie ist es sogar existenzgefährdend, weil die Einnahmen fehlen. Deshalb wurde jetzt aus den „Riverside Studios Cologne“ vor allem für Kölner Künstler die im Internet ausgestrahlte Corona-Hilfsplattform-Plattform „B.o.B. – Berühren ohne Berührung“ gestartet. Sie bietet Künstlern die Möglichkeit, aus einem Studiokomplex mit multimedialer Ausrichtung Konzerte in bestmöglicher Bild- und Tonqualität zu produzieren und ihr Publikum ohne Berührung zu berühren.

Bislang wurden mit mehreren Künstlern an verschiedenen Tagen sechs Konzerte aufgezeichnet, die nach und nach ausgestrahlt werden: Ein klassisches Klavierkonzert mit dem Young Steinway Artist Albert Lau, Konzerte mit dem Jazztrio um Thomas Rückert, dem Kölner Sänger Purple Schulz, dem Jarry Singla Eastern Flowers Trio, dem klassischen Musikerehepaar Nare Karoyan und Florian Noack sowie ein Konzert von Benyamin Nuss & Fumito Nunoya. Anmoderiert werden sie von der Kölner Moderatorin Emily Whigham, die auch Interviews mit den Künstlern führt. 

Die ersten Studioaufnahmen haben die Initiatoren aus eigener Tasche und durch erste Spenden finanziert. Jetzt werden dringend weitere Spenden von Privatpersonen, Firmen und vor allem Sponsoren gesucht. Jede noch so kleine Spende hilft. Selbstverständlich wird jeder Sponsor in der Sendung genannt. Frank Pochert, einer der Initiatoren: „Wir selber wollen kein Geld damit verdienen. Uns geht es in erster Linie darum, den Künstlern zu helfen. Deshalb werden nur rund ein Drittel der Spenden zur Deckung der absoluten Minimalkosten des Studiobetriebs verwendet. Rund zwei Drittel gehen an die Künstler und die beteiligenden freiberuflichen Ton- und Bildtechniker“. 

Natürlich werden in Corona-Zeiten bei den Aufnahmen die Hygienevorschriften beachtet: Ein Mediziner hat ein entsprechendes Hygienekonzept entwickelt und die die Aufnahmen der Künstler in Ton und Bild erfolgen, ohne dass eine weitere Person im Aufnahmeraum anwesend sein muss. Ton- und Bildtechnik können von zwei separaten Aufnahmestudios arbeiten, so dass nie mehr als zwei Personen im Aufnahmestudio sind. Zudem bietet der große Aufnahmeraum die Möglichkeit auch Bands von drei bis fünf Mitgliedern mit genügend Abstand zusammen spielen zu lassen und aufzunehmen.    


Spenden
Alle Produktionen bis jetzt sind durch private Spenden finanziert worden. So konnten die absoluten Minimalkosten des Studiobetriebes gedeckt werden und auch das Team und die Künstler einen kleinen finanziellen Beitrag erhalten.

Für die weiteren Aufnahmen sind wir auf die finanzielle Unterstützung von Firmen, Sponsoren und Privatpersonen angewiesen. 

So sind wir für jede Spende dankbar und Firmen können auch jeweils einen Beitrag ganz oder teilweise finanzieren. Jeder Euro zählt, damit wir so viele Beiträge von Künstler wie möglich in dieser außergewöhnlichen Zeit zum Publikum nach Hause senden können.

Spenden kann man direkt auf das Konto der Riverside Studios Köln:
Deutsche Bank Köln 
IBAN DE 66 3007 0024 0541 7266 00 oder
Paypal - Konto info@eden-river-records.com  
Das Stichwort lautet: B.o.B.