B.o.B. | Vol. 15 | Lelie Cristea & Albert Lau

German-Romanian violinist Lelie Cristea meets Young Steinway artist Albert Lau!

Ausstrahlung: 12.07.20, 20.00 Uhr

Musikvoller Sinnlichkeit und Leidenschaft mit der in Köln lebenden deutsch-rumänischen Geigerin Lelie Cristea und dem in Hong Kong geborenen Kölner Pianisten und Young Steinway Artist Albert Lau. Zusammengestellt wurde das Konzert-Programm von Lelie Cristea. Es enthält auch einige der Lieblingskomponisten von Albert Lau, wie Ravel, de Falla und Piazzolla. Lelie Cristea verbindet klassische Musik und Soundtracks und begeistert mit dem warmherzigen Klang ihres Geigenspiels, das durch die einfühlsame Begleitung von Albert Lau am Konzertflügel noch unterstrichen wird. Eine wunderbare Basis für ein gemeinsames Konzert von zwei hervorragenden jungen Solisten, die sich als Seelenverwandte trafen. Das Resultat verzaubert den Zuhörer!

Moderiert wird die Sendung von der Kölner Moderatorin Emily Whigham.

Das Programm ist sehr spanisch und lateinamerikanisch geprägt. Die Herzlichkeit und Leidenschaft der Stücke passen perfekt zu einem Sommerkonzert: „Estrellita“heißt eine Komposition von Manuel Ponce arrangiert von Jascha Heifetz (Als Heifetz, einer der größten Geiger aller Zeiten, 1923 in Mexico City gastierte, hatte er kein Stück von einem mexikanischen Komponisten für sein Programm. In einem Café hörte er zufällig "Estrellita" von Manuel Ponce und machte sich auf einer Serviette Notizen. Anschließend arrangierte er dieses Stück für Geige und Klavier und nahm es in sein mexikanisches Programm auf. Es wurde eine Lieblingszugabe von Heifetz bei seinen Konzerten.) – „Pièce en forme de Habañera“von Maurice Ravel wurde ursprünglich für Gesang und Klavier komponiert. Man hört die Sinnlichkeit  und Sensualität wie in der berühmten „Habañera“ in "Carmen" von Bizet. – „Siete Canciones Populares Españolas“ von Manuel de Falla. Ebenfalls ursprünglich für Gesang und Klavier komponiert. Aus diesen "Sieben Gesängen" ist eine Suite mit sechs Sätzen für Geige arrangiert worden, die sich besonders durch die virtuosen Passagen für die Geige auszeichnet. – „Ausencias ("Abwesenheit") von Astor Piazzolla ist ein melancholisches und lyrisches Stück. – „Cantabile”(“Singbar”) heißt ein einfühlsam-romantisches Stück, das der italienische “Teufelsgeigers“ Niccolò Paganini 1922 für Geige und Klavier komponierte. -  Love theme from ‚El Cid’“ von Miklós Rózsa ist die  Musik zu dem Abenteuer- und Historienfilm "El Cid" aus dem Jahr 1961 (Der Film erzählt die Legende um den spanischen Helden Rodrigo Díaz de Vivar, genannt „El Cid“). Die Musik ist, wie der Film, episch und monumental. - "L'Origine Nascosta“ wurde von dem italienischen Komponisten Ludovico Einaudi für die französischen Filmkomödie „Ziemlich beste Freunde“ komponiert. – „Oblivion“ ("Vergessenheit") von Astor Piazzolla ist sehr nostalgisch aber voller Leidenschaft. – „Libertango“ von Astor Piazzolla gehört zu einem seinerbeliebtesten und bekanntesten Tangos.

Lelie Cristea hat rumänische Wurzeln, lebt heute in Köln, entstammt einer Musikerfamilie und begann bereits im Alter von drei Jahren mit dem Violinspiel. Unterrichtet wurde sie von ihrem Vater Ion-Henry Cristea, einem ausgezeichneter Geiger und Lehrer, der unter anderem Konzertmeister der Wiener Kammeroper war. Er hat das musikalische und technische Vermögen seiner Tochter maßgeblich geformt und prägt es bis heute durch konzentrierte Zusammenarbeit. – Nach dieser „Grundausbildung“, bei der sie bereits mit namhaften Orchestern als Solistin auftrat, begann Lelie Cristeas Hochschullaufbahn mit dem Jungstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Liviu Casleanu. Es folgten ein Studium bei Prof. Mintcho Mintchev an der Folkwang Universität der Künste, Kammermusikunterricht bei Prof. Andreas Reiner. Meisterkurse bei Prof. Stefan Gheorgiu, Vadim Gluzman, Prof. Pavel Vernikov und Prof. Ingolf Turban gaben zusätzliche Impulse. – Schon als Jugendliche trat die Geigerin als Solistin mit Orchestern in vielen europäischen Ländern und in Asien auf und spielte unter anderem für die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in Neu Delhi. – In ihrem YouTube-Kanal präsentiert sie klassische Musik und Filmmusik, lässt beide Stilrichtungen zu einem einzigartigen Klangfarbengemälde verschmelzen und nimmt den Zuhörer mit auf eine musikalische Reise der besonderen Art. Ihre Vision: Damit weltweit Menschen zu erreichen, die möglicherweise sonst nie mit klassischer Musik in Berührung gekommen wären. – Ihre besondere Affinität zur Filmmusik liegt in ihrer Familie begründet: Vor fast 100 Jahren sorgte ihr Großvater während seines Studiums als klassischer Geiger im Stummfilmkino des damaligen Bukarest für Furore. Ihr Vater weckte in ihr die Leidenschaft auch für ausgefallene Konzertprogramme. So ist die Verbindung von Klassik und Filmmusik, geformt über drei Generationen und gebündelt in einer Geigerin weit mehr als nur Musik. - Weitere Infos: https://www.leliecristea.com/home-de

 

Albert Lau wurde in Hong Kong geboren und lebt seit Ende 2016 in Köln. Er tritt international als Solopianist wie auch als Kammermusiker auf. 2018 wurde er von Steinway & Sons aufgrund seines großen künstlerischen Könnens zum „Young Steinway Artist“ ernannt. Die klassische Klavierausbildung begann Albert Lau in Hong Kong unter Josephine Cheung. Bei Emile Naoumoff, an der Indiana Universität in den USA, erreichte er seinen Bachelor of Music mit Auszeichnung „High Distinction“. An der Royal Academy of Music in London studierte Albert Lau unter Joanna MacGregor. Seinen Abschluss als Master of Music erreichte er mit Auszeichnung für seine besonderen Leistungen. - Albert Lau ist Preisträger zahlreicher renommierter Musikpreise an der Royal Academy of Music in London, u.a. dem Lloyd-Hartley-Preis für die beste Mastersaufführung, dem Nancy-Dickinson-Preis und dem Franz-Reizenstein-Preis. Beim Seattle International Piano Festival 2009 wurde ihm der Sonderpreis für die beste Aufführung eines Werkes von Gabriel Fauré zuerkannt. -  Ende 2018 gab Albert Lau ein erfolgreiches Debüt im Kammermusiksaal des Beethoven-Hauses Bonn. Weitere Auftritte Ende 2018 und 2019 waren u.a. in der Mendelssohn-Remise in Berlin, dem Charlton House in London, dem Palazzo Spinola in Genua, der Chinese University Hong Kong, im Juni 2019 bei „Pianos en Fête“ im Rahmen des Festival International de Piano de La Roque-d’Anthéron in Frankreich und im Juli 2019 als Solopianist in der Konzertreihe „Pianists of the World“ sein erstes Konzert in St Martin-in-the-Fields in London. Gemeinsam mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra hat er im Frühjahr 2019 die chinesische Première für „Three Movements“ von Steve Reich gegeben. - Im November 2019 wurde sein erstes Solo Album „Unveiled“ („Aus dem Schatten“) mit Werken von Clara Schumann und Fanny Hensel veröffentlicht. - Für Albert Lau ist es besonders wichtig seine Konzertprogramme kreativ zu gestalten. Er ist von den Raritäten des klassischen Klavierrepertoires fasziniert. Darüber hinaus inspiriert ihn die Verbindung zwischen klassischer und zeitgenössischer Musik. - Weitere Infos: www.laualbert.com



Zu empfangen ist das Konzert im Internet unter folgenden Links:

Facebook Page Riverside Studios Cologne: 
https://www.facebook.com/RiversideStudiosCologne/

You Tube Riverside Studios Cologne: https://youtu.be/GFMIFuTfZCk

Text: H.-J. Breuer (-hjb-)
Bilder: B.o.B. / Riverside Studios

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19.07.20 Gregory Privat Trio

CORONA-HILFSPLATTFORM FÜR KÖLNER KÜNSTLER

B.o.B. – Berühren ohne Berührung
Dringend Spenden und Sponsoren gesucht

Sicherheitsabstand, keine Berührungen und im Musikbereich keine Auftritte. Das macht in Corona-Zeiten allen Kulturinteressierten aber vor allem den Kulturschaffenden aus Musik, Literatur und Comedy zu schaffen. Für sie ist es sogar existenzgefährdend, weil die Einnahmen fehlen. Deshalb wurde jetzt aus den „Riverside Studios Cologne“ vor allem für Kölner Künstler die im Internet ausgestrahlte Corona-Hilfsplattform-Plattform „B.o.B. – Berühren ohne Berührung“ gestartet. Sie bietet Künstlern die Möglichkeit, aus einem Studiokomplex mit multimedialer Ausrichtung Konzerte in bestmöglicher Bild- und Tonqualität zu produzieren und ihr Publikum ohne Berührung zu berühren.

Bislang wurden mit mehreren Künstlern an verschiedenen Tagen sechs Konzerte aufgezeichnet, die nach und nach ausgestrahlt werden: Ein klassisches Klavierkonzert mit dem Young Steinway Artist Albert Lau, Konzerte mit dem Jazztrio um Thomas Rückert, dem Kölner Sänger Purple Schulz, dem Jarry Singla Eastern Flowers Trio, dem klassischen Musikerehepaar Nare Karoyan und Florian Noack sowie ein Konzert von Benyamin Nuss & Fumito Nunoya. Anmoderiert werden sie von der Kölner Moderatorin Emily Whigham, die auch Interviews mit den Künstlern führt. 

Die ersten Studioaufnahmen haben die Initiatoren aus eigener Tasche und durch erste Spenden finanziert. Jetzt werden dringend weitere Spenden von Privatpersonen, Firmen und vor allem Sponsoren gesucht. Jede noch so kleine Spende hilft. Selbstverständlich wird jeder Sponsor in der Sendung genannt. Frank Pochert, einer der Initiatoren: „Wir selber wollen kein Geld damit verdienen. Uns geht es in erster Linie darum, den Künstlern zu helfen. Deshalb werden nur rund ein Drittel der Spenden zur Deckung der absoluten Minimalkosten des Studiobetriebs verwendet. Rund zwei Drittel gehen an die Künstler und die beteiligenden freiberuflichen Ton- und Bildtechniker“. 

Natürlich werden in Corona-Zeiten bei den Aufnahmen die Hygienevorschriften beachtet: Ein Mediziner hat ein entsprechendes Hygienekonzept entwickelt und die die Aufnahmen der Künstler in Ton und Bild erfolgen, ohne dass eine weitere Person im Aufnahmeraum anwesend sein muss. Ton- und Bildtechnik können von zwei separaten Aufnahmestudios arbeiten, so dass nie mehr als zwei Personen im Aufnahmestudio sind. Zudem bietet der große Aufnahmeraum die Möglichkeit auch Bands von drei bis fünf Mitgliedern mit genügend Abstand zusammen spielen zu lassen und aufzunehmen.    


Spenden
Alle Produktionen bis jetzt sind durch private Spenden finanziert worden. So konnten die absoluten Minimalkosten des Studiobetriebes gedeckt werden und auch das Team und die Künstler einen kleinen finanziellen Beitrag erhalten.

Für die weiteren Aufnahmen sind wir auf die finanzielle Unterstützung von Firmen, Sponsoren und Privatpersonen angewiesen. 

So sind wir für jede Spende dankbar und Firmen können auch jeweils einen Beitrag ganz oder teilweise finanzieren. Jeder Euro zählt, damit wir so viele Beiträge von Künstler wie möglich in dieser außergewöhnlichen Zeit zum Publikum nach Hause senden können.

Spenden kann man direkt auf das Konto der Riverside Studios Köln:
Deutsche Bank Köln 
IBAN DE 66 3007 0024 0541 7266 00 oder
Paypal - Konto info@eden-river-records.com  
Das Stichwort lautet: B.o.B.