B.o.B. | Vol. 17 | Grégory Privat Trio

Virtuoso piano jazz shaped by the influence of Caribbean music!

Ausstrahlung: 09.08.20, 20.00 Uhr

Privat selber sagt über sich und seine Musik: „Alle Elemente der karibischen Musik stecken in mir, sie übertragen sich intuitiv und natürlich in meine Musik. Aber ich versuche immer, auch anderswohin zu gehen, jeden Tag verschiedene Stile zu entdecken. Andere Musiker aus anderen Kulturen zu treffen ist ein großes Privileg. Ich bin sehr dankbar, dass es mir möglich ist, solche wunderbaren Erfahrungen zu sammeln“.

Privat wechselt zwischendurch vom Piano zum Synthesizer und begleitet einige seiner Stücke mit Gesang, wobei er seine luftigen Kopfstimme wie ein weiteres Instrument einsetzt.

Moderiert wird die Sendung von der Kölner Moderatorin Emily Whigham.

Grégory Privat, 1984 auf Martinique geboren, stammt aus einer Musikerfamilie. Es war sein Vater José Privat, der ihn zur Musik brachte. Der Vater spielte damals als Pianist in einer der berühmtesten Bands aus Martinique. Er ermutigte seinen Sohn schon mit sechs Jahren zum Klavierunterricht. Nach zehn Jahren klassischer Ausbildung begann Grégory Privat zu komponieren und zu improvisieren. Der Jazz wurde nun seine musikalische Heimat. Die nächste Station war die harte Schule der Sessions und Gigs in den Jazzclubs von Toulouse. In die Stadt war er eigentlich wegen eines Ingenieursstudiums übergesiedelt. Mit der In Toulouse gesammelten Musikerfahrung ging er nach Paris, um sich in der vitalen, stiloffenen Jazzszene der Stadt einen Namen zu machen. Mit 27 gab er seinen gut bezahlten Zweitjob im Büro endgültig auf und konzentrierte sich ganz auf seine Musik. Bald spielte er mit den namhaftesten aus Guadeloupe stammenden Kollegen wie Saxofonist Jacques Schwarz-Bart, dem Trompeter und Miles-Davis-Schüler Franck Nicolas und dem Gwoka-Master, Perkussionisten und Schlagzeuger Sonny Troupé. Er arbeitete aber auch mit Größen der europäischen Szene wie Stéphane Belmondo, Remi Vignolo und Guillaume Perret mit seinem eigenwilligen Jazzrock. 

Text: H.-J. Breuer
 

CORONA-HILFSPLATTFORM FÜR KÖLNER KÜNSTLER

B.o.B. – Berühren ohne Berührung
Dringend Spenden und Sponsoren gesucht

Sicherheitsabstand, keine Berührungen und im Musikbereich keine Auftritte. Das macht in Corona-Zeiten allen Kulturinteressierten aber vor allem den Kulturschaffenden aus Musik, Literatur und Comedy zu schaffen. Für sie ist es sogar existenzgefährdend, weil die Einnahmen fehlen. Deshalb wurde jetzt aus den „Riverside Studios Cologne“ vor allem für Kölner Künstler die im Internet ausgestrahlte Corona-Hilfsplattform-Plattform „B.o.B. – Berühren ohne Berührung“ gestartet. Sie bietet Künstlern die Möglichkeit, aus einem Studiokomplex mit multimedialer Ausrichtung Konzerte in bestmöglicher Bild- und Tonqualität zu produzieren und ihr Publikum ohne Berührung zu berühren.

Die ersten Studioaufnahmen haben die Initiatoren aus eigener Tasche und durch erste Spenden finanziert. Jetzt werden dringend weitere Spenden von Privatpersonen, Firmen und vor allem Sponsoren gesucht. Jede noch so kleine Spende hilft. Selbstverständlich wird jeder Sponsor in der Sendung genannt. Frank Pochert, einer der Initiatoren: „Wir selber wollen kein Geld damit verdienen. Uns geht es in erster Linie darum, den Künstlern zu helfen. Deshalb werden nur rund ein Drittel der Spenden zur Deckung der absoluten Minimalkosten des Studiobetriebs verwendet. Rund zwei Drittel gehen an die Künstler und die beteiligenden freiberuflichen Ton- und Bildtechniker“. 

Natürlich werden in Corona-Zeiten bei den Aufnahmen die Hygienevorschriften beachtet: Ein Mediziner hat ein entsprechendes Hygienekonzept entwickelt und die die Aufnahmen der Künstler in Ton und Bild erfolgen, ohne dass eine weitere Person im Aufnahmeraum anwesend sein muss. Ton- und Bildtechnik können von zwei separaten Aufnahmestudios arbeiten, so dass nie mehr als zwei Personen im Aufnahmestudio sind. Zudem bietet der große Aufnahmeraum die Möglichkeit auch Bands von drei bis fünf Mitgliedern mit genügend Abstand zusammen spielen zu lassen und aufzunehmen.    


Spenden
Alle Produktionen bis jetzt sind durch private Spenden finanziert worden. So konnten die absoluten Minimalkosten des Studiobetriebes gedeckt werden und auch das Team und die Künstler einen kleinen finanziellen Beitrag erhalten.

Für die weiteren Aufnahmen sind wir auf die finanzielle Unterstützung von Firmen, Sponsoren und Privatpersonen angewiesen. 

So sind wir für jede Spende dankbar und Firmen können auch jeweils einen Beitrag ganz oder teilweise finanzieren. Jeder Euro zählt, damit wir so viele Beiträge von Künstler wie möglich in dieser außergewöhnlichen Zeit zum Publikum nach Hause senden können.

Spenden kann man direkt auf das Konto der Riverside Studios Köln:
Deutsche Bank Köln 
IBAN DE 66 3007 0024 0541 7266 00 oder
Paypal - Konto info@eden-river-records.com  
Das Stichwort lautet: B.o.B.