B.o.B. | Vol. 22 | 30 Minuten Jazz vom Feinsten!

Unser bunter Osterstrauß! Ludwig Nuss (Posaune), Benyamin Nuss (Piano), John Goldsby (Bass).

 

B.o.B.-Konzert Vol. 22, Ludwig Nuss (Posaune), Benyamin Nuss (Piano), John Goldsby (Bass)

Ausstrahlung: Ostermontag, 05. April 2021, 20.00 Uhr.

Jazz vom Feinsten gibt es beim halbstündigen Oster- Internet-TV-Konzert Vol. 22 derCorona-Hilfsplattform für Kölner Künstler „B.o.B. – Berühren ohne Berührung“ aus den Riverside Studios Cologne.

Als Trio spielen der deutsche Jazzposaunisten Ludwig Nuss, sein Sohn, der Klassik- und Jazzpianisten Benyamin Nuss und der amerikanische Jazz-Bassisten John Goldsby. Auf dem Programm stehen  vier Stücke, drei davon von den Musikern selber komponiert: „What Now“ von Ludwig Nuss, „More Than Something“ von John Goldsby, Up Jumped Spring“ von Freddie Hubbardund„Bad Day“ von Benyamin Nuss. 

Ludwig Nuss, 1961 geboren,studierte an der Musikhochschule Köln bei Jiggs Whigham. Das Konzertexamen im Fachbereich Jazzposaune schloss er mit Auszeichnung ab. Er arbeitete zunächst als freischaffender Musiker mit eigenen Jazz-Formationen in der Kölner Studioszene. In den Jahren 1988-1991 war er 1.Posaunist beim Musical "Starlight Express" in Bochum, 1992-96 Posaunist und Solist in der „SDR Big Band Stuttgart“. Seit September 1996 ist er Mitglied der „WDR Big Band Köln“ und seit 2002 dort 1. Posaunist und Posaunensolist. Weitere Stationen: 1. Posaunist des „Paul Kuhn Orchesters“, Professor für Posaune/Ensemblebegleitung am „Jazz-Institut Berlin“, als Jazzsolist und Pädagoge Konzerte und Workshops im In- und Ausland. Zahllose Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen und Tonträger mit zahlreichen berühmten Jazz-Musikern. Konzerte im Duo mit dem Pianisten Michael Abene, im Trio mit John Goldsby und Benyamin Nuss, in Ensembles mit seinem Bruder, dem Jazzpianisten Hubert Nuss und mit diversen Quartett- oder Quintett-Besetzungen.

Benyamin Nuss, 1989 in Bergisch Gladbach geboren, ist Pianist und Komponist. Als Sechsjähriger erhielt er seinen ersten Klavierunterricht bei Viktor Langemann in Erftstadt. Ab 2004 unterrichtete ihn der Konzertpianist Andreas Frölich in Bonn. 2006 wechselte er an die Musikhochschule Köln, Abteilung Aachen, wo er nach Beendigung des Abiturs sein Studium im Hauptfach Klavier fortsetzte. Außerdem besuchte er Kurse bei namhaften Lehrern. 2015 absolvierte Nuss seinen Masterabschluss mit Auszeichnung. – 2003 machte er den 2. Preis beim internationalen „Duo-Festival Bad Herrenalb“ und gewann den „Bernd Alois Zimmermann-Preis“ der Stadt Erftstadt. 2004 mit der Höchstpunktzahl 1. Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Wertung Duo (Klavier und ein Blechblasinstrument) mit Bruder Jonathan Nuss. 2005 als Solist mit dem Landesjugendorchester NRW das „1. Klavierkonzert“ von Beethoven. 2006 Stipendiat der „Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung“ und Klavierabende sowie Konzerte mit Orchestern in NRW und den „Warschauer Symphonikern“. 2008 Konzerte als Solist im Zyklus „Best of NRW“. 2009  Konzert „Symphonic Fantasies“ mit dem „WDR Rundfunkorchester Köln“. 2010 Solokonzert in Trier. 2010 Debütalbum „Benyamin Nuss plays Uematsu“. Damit international auf Tournee, u.a. Japan, wo er auch mit der „Rhapsody in Blue“ (Gershwin) und dem „Klavierkonzert in G-Dur“ (Ravel) auftrat. Weitere Tourneen: 2015 China, 2016 USA. 2016 Auftritt mit dem Leipziger „Gewandhausorchester“ in Bernsteins 2. Sinfonie „The Age of Anxiety“ für Klavier und Orchester. – Er spielt auch als Jazzpianist mit seinem eigenen Jazzquartett und in einem Trio mit Vater Ludwig Nuss und Bassist John Goldsby.

John Goldsby, 1958 in Louisville/Kentucky (USA) geboren, ist Jazz-Bassist, Komponist, Lehrer und Autor. Er lebt in Lohmar bei Köln. Als Jugendlicher Unterricht sowohl bei klassischen als auch Jazz-Bassisten. Er spielte als freier Jazz-Musiker in Louisville, bevor er 1980 nach New York City ging, sich in der dortigen Jazz-Szene sich als First Call Bassist etablierte und mit zahlreichen bekannten Musikern sowie Big Bands in Konzerten und Aufnahmen mitwirkte. Er ist auf vielen Folgen von Jamey Aebersold’s „Play-Along“-Serie zu hören, die Generationen von werdenden Jazz-Musikern als Übungsmaterial dient. 1994 wurde er in die „WDR Big Band Köln“ berufen, wo er seitdem festes Mitglied und Solo-Bassist ist. Daneben spielt er in kleineren Besetzungen mit Jazz-Musikern und hat  eine eigene „Jazz & Talk“-Reihe bei Steinway in Köln. - Als Lehrer und Dozent wirkte Goldsby weltweit auf zahlreichen Workshops mit und hatte Lehraufträge am „William Paterson College“ (New Jersey), an der “Hochschule für Musik“ (Köln) und der „Folkwang Hochschule“ (Essen). Seit 2016 ist er Gast-Professor für Jazz-Kontrabass, Ensembleleitung und Masters-Coaching am „Conservatorium Maastricht“ (Niederlande).

 ©: Hans-Joachim Breuer (-hjb-)