B.o.B. | Vol. 8 | Florian Noack & Nare Karoyan

Ein wunderbarer Klavierabend mit dem belgischen Pianisten Florian Noack und der armenischen Pianistin Naré Karoyan

24.05.20, 20.00 Uhr: Florian Noack & Nare Karoyan


Florian Noack
Für seine CD-Einspielung mit eigenen Klavierbearbeitungen von Orchesterwerken von Tschaikowsky, Rimsky-Korsakov und Rachmaninov wurde der in 1990 geborene belgische Pianist Florian Noack mit dem Nachwuchs ECHO Klassik 2015 ausgezeichnet, eine prestigevolle Erkenntnis vom einmaligen Talent von diesem außerordentlichen Musiker.

Florian Noack gewann zahlreiche Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben, sowie beim Rachmaninov Wettbewerb in Frankfurt (2. Preis und Publikumspreis), Köln International Wettbewerb (3. Preis) und Schumann International Klavierwettbewerb (Zwickau; 2. Preis). Darüber hinaus ist er Stipendiat der Fondation Belge de la Vocation und wurde ihm der Preis “Grandpiano 2009” zuerkannt, und erhielte er Stipendien vom Spes, von der Fondation Banque Populaire und von der Mozart Gesellschaft Dortmund.

Florian Noack profiliert sich mit besonderer Leidenschaft für selten gehörte Werke aus dem romantischen und post-romantischen Repertoire, und mit Programmen mit Komponisten wie Lyapunov, Alkan, Medtner und Dohnanyi. Des Weiteren ist er Autor von mehreren Transkriptionen (nach J.S. Bach, Tschaikowsky, Rachmaninov, Rimsky-Korsakov, etc.), die auch von Pianisten wie Boris Berezovsky, Dmitry Bashkirov und Cyprien Katsaris lobend hervorgehoben wurden. Als Solist spielte er mit unter anderem dem WDR Rundfunkorchester, der Philharmonie Südwestfalen, dem Charlemagne Chamber Orchestra, dem Symphonie-Orchester von Aquitaine.
(Quelle: www.floriannoack.com/de/biography)

Nare Karoyan
Immer dem Tiefengehalt der Werke verpflichtet, zeichnet sich Nare Karoyans Spiel, fern von vordergründiger Selbstdarstellung, durch noble Balance von Intellekt und Emotion aus; ihre Virtuosität steht stets im Dienst einer lebendigen, philosophischen Werkschau mit dem Ziel, an die Wertvorstellungen mitteleuropäischer Tradition anzuknüpfen.   
(Quelle: pianoforte.fandom.com/de/wiki/Naré_Karoyan)

Die gehäuft auftretenden furiosen Passagen meisterte die junge Künstlerin nahezu entrückt und in traumhafter Sicherheit, vermied dabei aber jegliches selbstgefälliges Gehabe. Im Gegenteil, Karoyans Spiel blieb ganz auf Werktreue und Tiefenwirkung konzentriert.
(Quelle: http://narekaroyan.com)

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31.05.20 Westafrika Global Music Orchestra
07.06.20 Aris Argiris und Peter Borgfeldt, Bass Bariton und Piano
14.06.20 Anita Boone und Band, Soul
21.06.20 W.Pilch Concert, Piano Solo
28.06.20 Jerry Lu Quartett, Jazz Quartett
05.07.20 Nare Karoyan und Judith Hoffmann, Piano und Sopran
 

CORONA-HILFSPLATTFORM FÜR KÖLNER KÜNSTLER

B.o.B. – Berühren ohne Berührung

Dringend Spenden und Sponsoren gesucht

Sicherheitsabstand, keine Berührungen und im Musikbereich keine Auftritte. Das macht in Corona-Zeiten allen Kulturinteressierten aber vor allem den Kulturschaffenden aus Musik, Literatur und Comedy zu schaffen. Für sie ist es sogar existenzgefährdend, weil die Einnahmen fehlen. Deshalb wurde jetzt aus den „Riverside Studios Cologne“ vor allem für Kölner Künstler die im Internet ausgestrahlte Corona-Hilfsplattform-Plattform „B.o.B. – Berühren ohne Berührung“ gestartet. Sie bietet Künstlern die Möglichkeit, aus einem Studiokomplex mit multimedialer Ausrichtung Konzerte in bestmöglicher Bild- und Tonqualität zu produzieren und ihr Publikum ohne Berührung zu berühren.

Bislang wurden mit mehreren Künstlern an verschiedenen Tagen sechs Konzerte aufgezeichnet, die nach und nach ausgestrahlt werden: Ein klassisches Klavierkonzert mit dem Young Steinway Artist Albert Lau, Konzerte mit dem Jazztrio um Thomas Rückert, dem Kölner Sänger Purple Schulz, dem Jarry Singla Eastern Flowers Trio, dem klassischen Musikerehepaar Nare Karoyan und Florian Noack sowie ein Konzert von Benyamin Nuss & Fumito Nunoya. Anmoderiert werden sie von der Kölner Moderatorin Emily Whigham, die auch Interviews mit den Künstlern führt. 

Die ersten Studioaufnahmen haben die Initiatoren aus eigener Tasche und durch erste Spenden finanziert. Jetzt werden dringend weitere Spenden von Privatpersonen, Firmen und vor allem Sponsoren gesucht. Jede noch so kleine Spende hilft. Selbstverständlich wird jeder Sponsor in der Sendung genannt. Frank Pochert, einer der Initiatoren: „Wir selber wollen kein Geld damit verdienen. Uns geht es in erster Linie darum, den Künstlern zu helfen. Deshalb werden nur rund ein Drittel der Spenden zur Deckung der absoluten Minimalkosten des Studiobetriebs verwendet. Rund zwei Drittel gehen an die Künstler und die beteiligenden freiberuflichen Ton- und Bildtechniker“. 

Natürlich werden in Corona-Zeiten bei den Aufnahmen die Hygienevorschriften beachtet: Ein Mediziner hat ein entsprechendes Hygienekonzept entwickelt und die die Aufnahmen der Künstler in Ton und Bild erfolgen, ohne dass eine weitere Person im Aufnahmeraum anwesend sein muss. Ton- und Bildtechnik können von zwei separaten Aufnahmestudios arbeiten, so dass nie mehr als zwei Personen im Aufnahmestudio sind. Zudem bietet der große Aufnahmeraum die Möglichkeit auch Bands von drei bis fünf Mitgliedern mit genügend Abstand zusammen spielen zu lassen und aufzunehmen.    


Spenden

Alle Produktionen bis jetzt sind durch private Spenden finanziert worden. So konnten die absoluten Minimalkosten des Studiobetriebes gedeckt werden und auch das Team und die Künstler einen kleinen finanziellen Beitrag erhalten.

Für die weiteren Aufnahmen sind wir auf die finanzielle Unterstützung von Firmen, Sponsoren und Privatpersonen angewiesen. 

So sind wir für jede Spende dankbar und Firmen können auch jeweils einen Beitrag ganz oder teilweise finanzieren. Jeder Euro zählt, damit wir so viele Beiträge von Künstler wie möglich in dieser außergewöhnlichen Zeit zum Publikum nach Hause senden können.

Spenden kann man direkt auf das Konto der Riverside Studios Köln:
Deutsche Bank Köln 
IBAN DE 66 3007 0024 0541 7266 00 oder
Paypal - Konto info@eden-river-records.com  
Das Stichwort lautet: B.o.B.